Marcus Milani Fotografie Bad Homburg unterwegs in Iceland

Über mich

Hi! Mein name ist Marcus Milani,
Fotograf aus Bad Homburg.

Die Fotografie begleitet mich mein ganzes Leben. In den Anfängen eher nebenberuflich, in den letzten Jahren hauptberuflich bis Ende 2024. Ich gehöre zur Generation X (wenn es jemand interessiert, einfach mal googeln), wurde in Frankfurt am Main geboren und lebe mit meiner Frau seit Ende der 1990er Jahre in Bad Homburg.

Meine fotografische Arbeit ist vielseitig gewachsen. Neben meiner großen Leidenschaft für die Tierfotografie – geprägt durch eine Afrika-Safari in den 1990er Jahren, die für mich ein echtes Schlüsselerlebnis war – habe ich mich in den letzten Jahren intensiv mit Produktfotografie beschäftigt. Dazu gehört selbstverständlich auch die professionelle Bildbearbeitung. Ergänzend zur Fotografie produziere ich Videos, vor allem Produktvorstellungen sowie praxisnahe Service- und Erklärvideos, mit denen Kunden beispielsweise Wartungsarbeiten oder kleinere Reparaturen an Maschinen selbst durchführen können. Klar, verständlich und hilfreich – das ist mir dabei besonders wichtig.

Seit 2018 lebt Mia bei uns. Wir haben sie aus dem Tierschutz übernommen, weil sie niemand haben wollte – für uns völlig unverständlich. Mia ist ein ganz besonderes Wesen: unglaublich liebevoll, eigenständig, manchmal auch fordernd, aber genau das macht sie so einzigartig und liebenswert. Sie bringt uns täglich zum Lachen und gehört einfach zu unserer Familie. Mia ist ein Herz auf vier Pfoten und wird für immer bei uns bleiben.

Marcus Milani Fotografie Bad Homburg unterwegs in Iceland

Noch mehr über mich

Ein paar Fakten über mich:

Über mich

Ich bin ein humorvoller Mensch und jemand, der das Leben lieber mit Gelassenheit als mit übertriebener Ernsthaftigkeit betrachtet. Ich kann gut über mich selbst lachen und glaube daran, dass vieles leichter wird, wenn man sich nicht ständig zu wichtig nimmt. Eine positive, entspannte Grundstimmung ist mir wichtig – sie schafft Raum für echte Begegnungen und gute Momente.

Mein Weg war nie geradlinig, sondern geprägt von Neugier, Beobachtung und dem Wunsch, Dinge wirklich zu verstehen. Ich habe mir vieles selbst erarbeitet, durch Praxis, Ausprobieren und genaues Hinschauen. Dabei habe ich gelernt, auf Details zu achten, Stimmungen wahrzunehmen und zwischen den Zeilen zu lesen. Dieses feine Gespür begleitet mich bis heute und ist für mich eine große Stärke – besonders in kreativen Prozessen. Gleichzeitig weiß ich, dass man nie auslernt, weshalb ich mich immer wieder bewusst inspirieren lasse und offen für neue Impulse bleibe.

Was mich erdet, sind die einfachen, echten Dinge: Zeit in der Natur, Bewegung auf dem Mountainbike oder beim Wandern, gutes Essen (Kuchen geht immer), Ordnung im Kopf und im Umfeld sowie Menschen mit Haltung, Herz und Authentizität. Tiere spielen in meinem Leben eine besondere Rolle – sie begegnen einem ohne Masken und erinnern daran, worauf es wirklich ankommt. Gemeinsam mit meiner Frau und unserer Katze Mia ist das der Ort, an dem ich ganz bei mir bin.

Wie alles begann..

Wie alles begann

In den 1990er Jahren bekam ich meine erste Spiegelreflexkamera geschenkt – und damit begann eine Faszination, die mich bis heute begleitet. Von Anfang an wollte ich verstehen, wie Fotografie wirklich funktioniert, nicht nur technisch, sondern im Kern. Also habe ich ausprobiert, experimentiert und mich immer tiefer in die Materie hineingearbeitet.

Ich baute mir eine eigene Dunkelkammer im Keller, entwickelte Filme und Bilder selbst und lernte die Fotografie von Grund auf – mit Geduld, Sorgfalt und einem guten Gespür für Licht und Timing. Wer das noch kennt, erinnert sich an die Ruhe und Konzentration, die es brauchte: Filme entwickeln, Abzüge belichten, Bilder durch Entwickler, Stoppbad und Fixierer ziehen und sie anschließend zum Trocknen aufhängen. Nachträgliche Bildbearbeitung gab es nicht. Ein Bild war entweder gelungen – oder eben nicht. Diese Zeit hat meinen Blick geprägt und mir ein tiefes Verständnis für das fotografische Handwerk vermittelt.

Im Laufe der Jahre habe ich mit vielen unterschiedlichen Kamerasystemen gearbeitet, von Canon und Nikon über Olympus bis hin zu Hasselblad. Jede hatte ihren eigenen Charakter, und jede hat mich ein Stück weitergebracht.

Noch heute besitze ich unzählige Negative, Dias und Filme in verschiedensten Formaten. Wenn es die Zeit erlaubt, tauche ich gerne in diese alten Archive ein. Dabei stoße ich immer wieder auf Bilder, die überraschen, berühren oder schlicht ein kleines Stück Vergangenheit bewahren. Manchmal ist sogar ein echter Schatz dabei – und genau das macht diesen Rückblick so besonder

Abstand vom Alltag!

Zwischen 2008 und 2015 widmete ich mich intensiv der Fotografie von Greifvögeln im Flug. Diese Disziplin gilt nicht ohne Grund als eine der anspruchsvollsten Formen der Action-Fotografie – oft als „Birds in Flight“ (BIF) bezeichnet. Die meisten Aufnahmen entstanden in der Region rund um Bad Homburg, am Feldberg im Taunus sowie in der Umgebung von Wehrheim und Neu-Anspach.

Jedes einzelne Bild erforderte Geduld, Planung und ein gutes Verständnis für das Verhalten der Tiere. Greifvögel lassen sich in freier Natur nicht dirigieren – wer sie fotografieren möchte, muss bereits vor Ort sein, lange bevor der Vogel erscheint. Häufig bedeutet das: stundenlanges Warten, perfekte Tarnung und die Bereitschaft, viele erfolglose Versuche in Kauf zu nehmen.

Oft war ich an Wochenenden bereits in den frühen Morgenstunden unterwegs, meist ab 5:00 Uhr, mit dem Mountainbike auf dem Weg zu bekannten Flug- und Rastplätzen. Diese Zeit in der Natur, die Stille des Morgens und das Beobachten der Tierwelt in ihrer eigenen Umgebung hatten eine ganz besondere Qualität. Dieses Gefühl von Ruhe, Freiheit und Nähe zur Natur lässt sich kaum beschreiben – man muss es erlebt haben.